Die besten Smartwatches

Die erste Smartwatch ist immer etwas Besonderes, gibt es doch viele Hersteller und Modelle zur Auswahl. Unterschiede beim Design und beim Preis stehen ebenfalls an der Tagesordnung, doch welche Uhren sind die besten am Markt? Auch wenn die Hauptfunktionen immer gleich sind, Bedienung, Akkulaufzeit und Display können völlig verschieden sein. Es ist also schon wichtig, dass man die besten Smartwatches kennt und sich daraus dann die für sich optimale Uhr aussucht. Ansonsten ist die Enttäuschung groß und man muss sich mit Rücksendungen herumschlagen und verliert kostbare Zeit. Das ist definitiv nicht Sinn der Sache.

 

Samsung Gear S2 (classic)

 

Wenig überraschend ist auch Samsung in dieser Sparte vertreten. Das aktuelle Vorzeigemodell, die Gear S2, gibt es sogar in mehreren Ausführungen. Hier sind die normale Gear S2, die „classic“ und die Sportausführung zu erwähnen. Der Konzern setzt auf ein rundes Gehäuse und auf wechselbare Armbänder. Es kann also mit nur wenigen Handgriffen ein völlig neues Erscheinungsbild gezaubert werden. Zu den Highlights der Smartwatch zählen eine aus Edelstahl gefertigte Konstruktion und eine drehbare Lünette. Der Ring um die Uhr lässt sich also drehen und ermöglicht eine extrem komfortable Bedienung. Die Lünette wird auch von vielen Testern gelobt. Weiteres sind noch eine Home- und eine Zurück-Taste integriert worden.

 

* Preis wurde zuletzt am 21. Mai 2017 um 11:28 Uhr aktualisiert.

Beim Thema Betriebssystem setzt Samsung aufs hauseigene Tizen. Im Zusammenspiel mit der Hardware lassen sich so etwa der Puls messen oder die getätigten Schritte zählen. Die Auswahl an Apps wächst immer weiter, mit Android Wear kann es aber noch nicht ganz mithalten. Die meisten technischen Daten zwischen den einzelnen Modellen sind übrigens gleich, so werkelt zum Beispiel der Exynos 3250 unter der Haube. Bluetooth und ein 250-mAh-Akku sind ebenfalls mit an Bord. Der Bildschirm misst 1,2 Zoll, löst mit 360 x 360 Pixel auf und es gibt 512 MB RAM. Der interne Speicher kommt auf 4 GB, übrig bleiben knapp 1,9 GB. Dank IP68-Zertifizierung sind auch nasse Momente überhaupt kein Problem.

 

Die Stärken der Gear S2 sind die gute Verarbeitung, das scharfe Display, der Pulsmesser und ein durchdachtes Bedienkonzept. Schwächen zeigt die Smartwatch bei der Akkulaufzeit und bei der Anzahl der verfügbaren Apps.

 

Motorola Moto 360 2nd Gen

 

Die Uhr aus dem Hause Motorola punktet unter anderem mit mehreren Größen. Für die Damen steht ein 42-mm-Modell mit einem 16-mm-Armband bereit. Die Herren dürfen sich entweder für 42 mm und ein Armband mit 20 mm, oder für 46 mm mit einem 22-mm-Armband entscheiden. Vom Material her wurde mit Metall gearbeitet. Das sieht gut aus und fühlt sich noch mal doppelt so gut auf dem Handgelenk an. Der runde Touchscreen ist je nach Modell 1,37 oder 1,56 Zoll groß und wird von Gorilla Glass 3 geschützt. Die nötige Power kommt von einem Qualcomm Snapdragon 400 (1,2 GHz), der seine Arbeit mit 512 MB Arbeitsspeicher verrichtet. Die Armbänder lassen sich übrigens auch hier austauschen, das gelingt zudem einfacher als noch beim Vorgänger.

Bedient wird mit Wischbewegungen und mit einer physischen Taste. Sie befindet sich rechts oben am Rand. Für ein erfolgreiches Starten ist das Betriebssystem Android Wear verantwortlich. Ein Alleinstellungsmerkmal der Motorola Moto 360 2nd Gen ist das personalisierte Design. Das heißt, dass man seine neue Smartwatch mit dem Moto Maker selbst kreieren kann. Zur Auswahl stehen unter anderem mehrere Armbänder, Farben und Lünetten. Natürlich wurde auch auf die Wasserfestigkeit und auf einen Pulsmesser nicht verzichtet. Einen ordentlichen Job macht auch der Umgebungslichtsensor. Er passt die Helligkeit automatisch an die Umgebung an. Der Akku (300 beziehungsweise 400 mAh groß) lässt sich kabellos laden und wird einfach auf die mitgelieferte Ladestation gelegt.

 

Motorola hat viele Schwächen des Vorgängers ausgemerzt und verbaut ein Metallgehäuse. Die Smartwatch lässt sich selbst gestalten und die Armbänder lassen sich austauschen. Außerdem ist das Display hell, es gibt einen Pulsmesser und sie kommuniziert mit Android und iOS. Schwächen leistet sich die Motorola Moto 360 2nd Gen bei der Laufzeit und bei der Platzierung des Umgebungslichtsensors (am unteren Rand vom Display).

 

Huawei Watch

 

Die Huawei Watch gehört zu den edelsten Smartwatches auf dem Markt. Sie kommt einer herkömmlichen Armbanduhr sehr nahe und ist aus Stahl und Saphirglas gefertigt. Einen großen Vorteil haben die Verbindungsanschlüsse der Armbänder zu bieten, denn sie nehmen es mit jedem 18 mm Standardband auf. Das runde und 1,4 Zoll große Display gehört mit 286 ppi (400 x 400 Pixel) zur Oberklasse. Ansonsten stehen wie üblich WLAN, Bluetooth, 4 GB Speicher, 512 MB RAM und das Betriebssystem Android Wear zum Dienst bereit.

* Preis wurde zuletzt am 21. Mai 2017 um 11:28 Uhr aktualisiert.

Nur wenige Uhren dürfen sich als Akku-Monster bezeichnen. Eine davon ist tatsächlich die Huawei Watch. Obwohl die Kapazität „lediglich“ 300 mAh beträgt, kommt man im Durchschnitt 2 – 3 Tage aus. Dafür ist das Laden umso komplizierter. Die auf der runden Magnetplatte angebrachten Kontakte müssen nämlich zu 100 % getroffen werden, einfach drauflegen und fertig geht leider nicht.

 

Als schlecht darf man die Uhr aber keinesfalls bezeichnen, Material, Verarbeitung, Akku und Display sind top.