Was ist überhaupt eine Smartwatch?

Klassische Armbanduhren haben ausgedient, der Nachfolger ist “intelligenter” und bietet wesentlich mehr Funktionen. Das grundlegende Design hat sich aber vom Prinzip her nicht verändert, es gibt nach wie vor ein Armband und eine zentrale Einheit. Viele bezeichnen die Smartwatches auch als Armbanduhr 2.0. Doch was genau ist der besondere Reiz daran? Warum will heutzutage jeder eine Smartwatch haben? Bevor es um die Technik geht, hat das Gehäuse seine Aufmerksamkeit verdient. Viele Hersteller setzen nämlich auf hochwertige Materialien wie Edelstahl, Saphirkristall und Aluminium. Das fühlt sich nicht nur auf der Haut gut an, es vermittelt auch optisch einen bedeutend edleren Eindruck und nachhaltige Wertigkeit. Das Armband besteht meistens aus Leder oder Kunststoff. Oftmals kann es auch einfach ersetzt werden, so dass der Look zum schicken Anzug oder der Sportkleidung passt. Der Wechsel macht die Smartwatch flexibel. Da allerdings nicht jedes Modell über dieses Feature verfügt, sollte es schon vor dem Kauf abgeklärt werden.

 

Das zeichnet eine Smartwatch aus

Eine Smartwatch ist eine mit Technik gefüllte Armbanduhr. Dafür werden sowohl ein Display als auch Bedienungselemente (wie eine drehbare Lünette) verbaut. Der Funktionsumfang erinnert an ein Smartphone. Man kann die Uhr mit Apps ausstatten und individuell anpassen. Ein Ziffernblatt ist selbstredend auch dabei, es lässt sich sogar problemlos wechseln. Eine gekoppelte Smartwatch kann unter anderem am Handy eingetroffene Nachrichten und WhatsApp-Chats anzeigen. Auch sind das Starten eines Rechners und die Nutzung eines Herzfrequenzmessers möglich. Das Ganze unterscheidet sich natürlich je nach Modell, schließlich muss auch die dafür nötige Hardware vorhanden sein. Ein Highlight ist die Sprachsteuerung, die Bedienung muss also nicht zwingend per Touchscreen erfolgen. Bei Android Wear ist „Google Now“ für diese Aufgabe verantwortlich, bei Apple Watch OS steht Siri in der Verantwortung. Besonders hilfreich sind die Assistenten, wenn gerade keine Hand frei ist. Dann reicht zum Beispiel der kurze Aufruf „OK, Google“. Sofort reagiert die Smartwatch und der gewünschte Befehl kann abgegeben werden. Natürlich wird für eine positive Rückmeldung eine Internetverbindung benötigt.

Als Batteriezelle kommt ein Akku zum Einsatz. Trotz des geringen Platzangebots überzeugt die Kapazität bei manchen Uhren auf ganzer Linie. Die Huawei Watch beispielsweise kommt auf eine durchschnittliche Laufzeit von zwei bis zweieinhalb Tagen, dann muss kabellos nachgeladen werden. Die passenden Ladeadapter arbeiten in der Regel magnetisch, man muss die Armbanduhr also nur auf die magnetische Fläch der Station legen. Die Technologie wird auch bei neueren Smartphones eingesetzt.

 

Die Qual der Wahl

Der Markt hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr mit Herstellern und Modellen gefüllt. Einer der ersten Hersteller war Samsung, dann zogen weitere Unternehmen wie LG, Huawei, Apple und Zenwatch nach. Jedes Modell hat seine Stärken und Schwächen, manche sehen besonders schick aus, und manche bieten eine lange Akkulaufzeit. Es wird auch nicht immer mit runden Bildschirmen gearbeitet, somit gibt es bei der Ausführung ebenfalls Unterschiede. Die Geschmäcker sind halt verschieden, deshalb sollten immer Testberichte und Kundenbewertungen mit in die Kaufentscheidung gebunden werden – denn was nützt es, wenn einem die Smartwatch opisch perfekt gefällt, sie aber nicht die gewünschten und benötigten Optionen und Fähigkeiten besitzt?